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Das Kernstück des Franchisings ist naturgemäss
das Know-how. Dieses "Gewusst-wie" des Geschäftserfolgs
ist demnach auch die zentrale
Leistung, die der Franchise-Geber an die Franchise-
Nehmer überträgt, welche dann das spezielle
Unternehmenskonzept in anderen Regionen
verwirklichen. Zu diesem Zweck gründen
sie einen selbstständigen Franchise-Nehmerbetrieb,
in den sie vor allem Arbeit aber auch Kapital
einbringen.
Alle Franchise-Nehmer bezahlen eine Franchisegebühr
(sog. Royalties), die nach dem
Umsatz bemessen wird. Hinzu kommt eine einmalige
Einstandsgebühr, die bei Transfer des
Start-Know-hows zu bezahlen ist. Mit diesen Einnahmen
kann der Franchise-Geber die (Weiter-)
Entwicklung erstklassiger und teilweise sehr
umfangreicher Leistungen finanzieren.
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Franchising ist das ideale Mittel, um teures Lehrgeld
bei Unternehmens- und Führungsaufgaben
zu sparen. Statistiken belegen, dass Unternehmer,
die auf Franchising setzen, die besseren
Karten haben: Von 100 "normalen" Existenzgründungen
verschwinden 85 wieder vom Markt,
und zwar innerhalb der ersten fünf Jahre. Anders
beim Franchising: Wer diesen Weg wählt,
ist mit über 90-prozentiger Sicherheit nach fünf
Jahren noch im Geschäft.
Der Grund: Das Risiko des Franchise-Nehmers ist
denkbar gering. Schliesslich hat auch der Franchise-
Geber beim Verkauf der Lizenzen an einen
neuen Partner ein vitales Interesse daran,
dass sein Name auch mit dieser Neugründung
erfolgreich auf dem Markt erscheint.
Mittlerweile gibt es weltweit nahezu zehntausend
Franchise-Ketten, und das in den unterschiedlichsten
Branchen. Einige Namen seien hier
genannt: Avis, Hertz, Benetton, Gucci, Weight
Watchers, Coca Cola, Pizza Hut, McDonald‘s,
Yves Rocher, Swatch, Mövenpick, Inlingua, Kieser
Training, Levi Strauss, Holiday Inn und natürlich
GST Stellendienst.
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